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  • Christian Olbrich

DIY: 5-Minuten-Programm zur Abwehr des Virus



Kein Mundschutz, keine Desinfektionsmittel, keine Zink-Präparate, und jetzt ist auch noch der Ingwer vergriffen… Müssen wir uns Sorgen machen?


Es wird schlimm An diesem Tag Ende März ist mir nun doch ein wenig mulmig geworden. Meine bewährten Routinen scheinen am Ende. Kann ich ohne C+Zink und frischen Ingwertee gesund bleiben? Wochenlang zu Hause sitzen und mir täglich die steigenden Zahlen zur Corona-Pandemie von den Virologen der Charité präsentieren lassen, das ist nicht mein Ding. Das wird schlimm!


Wie bleiben wir gesund? Für ganz viele von uns ist es jedoch mitten in der Krise noch recht erträglich und so soll es auch bleiben. Bleiben wir gesund, verhindern wir die Verbreitung des Virus am wirkungsvollsten! Zu Hause brauchen wir dafür keine Pharmaka, keine Medizinprodukte, keine Nahrungsergänzungspräparate. Wir können ohne das alles unser Immunsystem stimulieren, indem wir uns positiv konditionieren. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende erkannten Wissenschaftler, dass positive Gedanken Botenstoffe im Gehirn freisetzen, die das Immunsystem wirkungsvoll stimulieren: der Placebo-Effekt. Tun Sie etwas für Ihr Immunsystem!


5 Minuten Selbst-Stimulation Die folgende Übung führt uns mit Motivation und Zuversicht in den Tag. Unmittelbar nach dem Aufwachen bleiben wir erst einmal liegen. Wir begeben uns in eine flache, bequeme, möglichst spannungsfreie Rückenlage, in der wir gerne noch fünf Minuten liegen bleiben. Der Atem kann in dieser Position ungehindert fließen. Sobald auch unser Bewusstsein ganz bei uns ist, lenken wir unsere Aufmerksamkeit nach und nach zu unseren Körperteilen: Meine Kopfhaut – ihr geht es gut – ich lächele meiner Kopfhaut zu. Meine Ohren – es geht ihnen gut – ich lächele meinen Ohren zu. Meine Augen – es geht ihnen gut – ich lächele meinen Augen zu. Atmen Sie ganz normal und ruhig weiter. Mein Mund, Meine Zähne, mein Hals, meine Wirbelsäule, meine Lunge… Gehen Sie in dieser Form konzentriert Ihre Körperpartien und Organe durch. Wie filigran Sie auf einzelne Partien eingehen, ob Sie beispielsweise Oberschenkel, Knie und Unterschenkel einzeln ansprechen oder es mit den Beinen bewenden lassen, ist Ihnen überlassen. Die positive Wirkung entfaltet sich, wenn Sie mit Wohlwollen, Achtsamkeit und ohne Eile auf Ihre Körperpartien schauen. Stoßen Sie in einer Körperpartie auf Spannungen oder Schmerzen, verweilen Sie dort einen Augenblick und spenden Sie dieser Partie einen besonders wohlwollenden, mitfühlenden Atemzug und natürlich Ihr Lächeln. Selbst wenn Sie mehrere Partien passieren, die Ihnen Schwierigkeiten und Schmerzen bereiten, erkennen Sie, wie vielen Ihrer Körperbereiche es richtig gutgeht. Mit der Einstellung „zum Glück fehlt mir nichts“ können wir uns in den Tag begeben. Los geht's!


Die Video-Beiträge der buddhistischen Dharma-Lehrer Shantum Seth und Larry Ward haben mich auf diesen Gedanken des morgendlichen Bodyscan gebracht. An diesem virtuellen Summit der Thich Nhat Hanh Foundation haben Ende März in der ganzen Welt über 90.000 Personen teilgenommen.

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